Mexikanische Traditionen

Die „Posadas“ stellen die Wanderschaft und Herbergssuche dar

Fast das ganze Jahr haben die Menschen diese Pflanze aus den Gedanken verdrängt, im Dezember jedoch erlebt sie einen fröhlichen und gigantischen Auftritt: der aus Mexiko stammende Weichnachstern (in Mexiko als „Flor de Nochebuena“ bekannt). Kaum eine andere Pflanze kann bei Menschen in kurzer Zeit weihnachtliche Emotionen wecken und sie richtig in Weihnachtsstimmung versetzen.

Die mexikanische Weihnachtszeit gehört in Mexiko sicherlich zur schönsten im ganzen Jahr und ist ein Mosaik von bunten und fröhlichen Fiestas. Während der traditionellen „Posadas“ versammeln sich an den so genannten neuen Abenden (vom 16. bis 24. Dezember) Nachbarn, Freunde und Familie in den Häusern, wo jeweils eine Krippe in bunt angelegten Landschaften zu finden ist.

Tontopf mit Süßigkeiten gefüllt

Die Posadas (begleitet mit Gebeten und Gesang) stellen die Wanderschaft und Herbergssuche von María und Josef dar. In den Häusern wird gefeiert und die „Piñata“ zerschlagen. Dies ist ein mit Süßigkeiten und Früchten gefüllter Tontopf, dekoriert mit Pappmaché in Form von bunten Großsternen oder fantasievollen Figuren. Den Gästen werden eine gute Mahlzeit sowie ein traditioneller Punsch aus Früchten (Guave, Zuckerohr, Rosinen) gereicht.

Für Europäer ist die Weihnachtszeit in den verschiedenen Regionen Mexikos ein besonderes Erlebnis, ebenso eine Silvester-Fiesta an der Pazifik- oder Karibikküste des Landes bei angenehmen warmem Temperaturen und Sonnenschein. Weitere Informationen beim Mexikanischen Fremdenverkehrsbüro, Taunusanlage 21, D-60325 Frankfurt/Main, mehr dazu unter www.visitmexico.com.



Weihnachtsmärkte

Wir haben sie! Die Termine der wichtigsten Weihnachtsmärkte rund um den Globus: