Der 1. Weihnachtsfeiertag

Der 25. Dezember ist der Tag der Wintersonnenwende: von da ab werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. Ein außerordentlich wichtiger, von Mythen und Sagen begleiteter Zeitpunkt des Jahres.

Und das nicht nur in der Kultur des Abendlandes, wo die Römer mit Saturnalien ihrem Sonnengott Saturn huldigten und die Germanen ihr Julfest zelebrierten. So begrüßte der Isiskult der Ägypter die Sonnenwende als Geburtstag des Horus. In Vorderasien war der Anlass der Feierlichkeiten der gleiche, nur dass der Gott des Lichts dort Mithras hieß.

Die Terminierung der Geburt Jesu auf jenen Tag erfolgte quasi per Dekret im Jahre 217. Papst Hyppolit hatte die Hoffnung, damit die Bedeutung aller anderen Kulte zu schmälern. Zur Begründung seiner Entscheidung verwies er unter anderem darauf, dass sich Jesus laut Johannes selbst als "Licht der Welt" gesehen hatte, das alle Menschen erleuchtet - Christus, der einzig wahre Sonnengott.

Es dauerte indes einige Jahrhunderte, bis die Gläubigen den päpstlichen Willen in die Tat umsetzten. Erst 813 erklärte die Mainzer Synode den 25. Dezember offiziell zum "festum nativitas Christi", zum Geburtstag des Religionsstifters.

Das Jahr 0, das Geburtsjahr von Jesus Christus!? Es gibt nicht wenige Historiker, die das für ziemlich unwahrscheinlich halten. Die Volkszählung nämlich, deretwegen Maria und Josef nach Bethlehem gekommen waren, soll in den Jahren 7 bis 11 vor Beginn unserer Zeitrechnung stattgefunden haben, als der Römer Quirinus Statthalter in Judäa war.



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