„Kling, Glöckchen klingelingeling…

Ausstellung zur Marktgeschichte des Nürnberger Christkindlesmarkt im Rathaus

30.12.2011 - Keine andere Stadt ist seit Jahrhunderten derart mit ihrem Weihnachtsmarkt verbunden wie Nürnberg. So wird der Christkindlesmarkt bereits seit langer Zeit weltweit als das berühmteste Sinnbild der deutschen Weihnacht angesehen. Eine Ausstellung in der Ehrenhalle des Rathauses Wolffscher Bau, Rathausplatz 2, gibt Einblicke in die Geschichte und Tradition des Markts.

Mittelpunkt und Glanzstück der gemeinsam vom Spielzeugmuseum und dem Marktamt zusammengestellten Schau ist ein historischer Christkindlesmarktstand, der mit Originalspielzeug von den 1920er bis zu den 1950er Jahren ausgestattet ist. Dazu kommt ein in jedem Jahr wechselnder Themenschwerpunkt rund um Weihnachten.

Die diesjährige Ausstellung unter dem Titel „Kling, Glöckchen klingelingeling… – Sang und Klang zur Weihnachtszeit“ widmet sich der Weihnachtsmusik. Konzertbesuche, das Mitsingen im Kirchenchor und das Einüben von Weihnachtsliedern mit den Kindern gehört zur Advents- und Weihnachtszeit. Unterm Weihnachtsbaum stimmen schließlich am Heiligen Abend selbst weniger musikalische Zeitgenossen in alte Weisen ein.

Bürgerliches Familienfest

Weihnachtslieder, die das christliche Weihnachtsgeschehen beschreiben, gibt es seit dem Mittelalter. Seit der Reformation fanden sie zunehmend Eingang in die häuslichen Weihnachtsfeiern. Die Entwicklung des Weihnachtsfests im 19. Jahrhundert zu einem bürgerlichen Familienfest, bei dem die Kinder im Mittelpunkt stehen, brachte auch ein verändertes Liedgut mit profaneren Inhalten.

Nach Weihnachten hat die Schau seit Dienstag, 27. Dezember, geöffnet. Sie ist heute, Freitag, 30. Dezember 2011, von 10 bis 17 Uhr sowie vom 2. bis 5. Januar 2012 von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.



Weihnachtsmärkte

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