Ökologisches Angebot

Seit 1999 gehört Bio-Food zum Angebot des Münchner Christkindlmarktes

21.12.2011 - Wer in Bayerns Landeshauptstadt den verführerischen Duft von Glühwein und Bratwürst’l, Apfelküch’l und Reiberdatschi (Kartoffelpuffer) riechen will oder Dinkelkissen für Wellness, Hornschnitzereien für ein zünftiges Trachten-Outfit und Grafiken mit Münchner Motiven kaufen möchte, muss sich sputen. Er oder Sie hat nur noch wenige Tage, denn am Freitag, 24. Dezember, schließen pünktlich um 14 Uhr die Buden des Münchner Christkindlmarktes.

Bis dahin bleibt aber noch genügend Zeit, um zum Beispiel dem ökologischen Angebot des Marktes nachzuspüren. Bereits seit 1999 gehört Bio-Food zum Gastroangebot des Münchner Christkindlmarktes. „Schmankerl“ von öko-zertifizierten Betrieben gibt es von süß bis salzig: Gebrannte Mandeln und Kletz’nbrot, Bratäpfel und Lebkuchen, Bratwürst’l und naturgemäß auch Glühwein.

Ökologisch-korrekte Geschenke

Wer ökologisch-korrekte Weihnachtsgeschenke sucht, wird hier ebenso fündig: Kinderkleidung und Accessoires aus zertifizierter Baumwolle können erstanden werden. Wie bei allen vom Tourismusamt veranstalteten Volksfesten und Märkten wird auch der Münchner Christkindlmarkt umweltverträglich gestaltet. So ist der Einsatz von Mehrweggeschirr verpflichtend. Der Veranstalter und viele Beschicker verwenden M-Öko-Strom der Stadtwerke München GmbH.

Weihnachtsmusik

Einmal Innehalten im Einkaufstrubel, sich wärmen an einer Tasse mit heißem Glühwein und endlich den Advent spüren, wenn zur Blauen Stunde die „Musi“ aufspielt. Dieser Traum wird Wirklichkeit, wenn der Christkindlmarktgast sich gegen 17.30 Uhr auf dem Marienplatz eine Ruhepause gönnt. Täglich singen und musizieren live auf dem Rathausbalkon neben renommierten Chören und Musikensembles auch Gesangvereine und Laiengruppen.

Das Musikprogramm wurde von den Marktkaufleuten des Christkindlmarkts organisiert, zusammengestellt und freundlicherweise auch finanziert. Das Musikprogramm gibt es täglich von 17.30 bis 18 Uhr, am 24. Dezember allerdings schon um 12 Uhr. Der „Gute-Nacht-Gruß“ des Glockenspiels erklingt täglich um 21 Uhr.

Kripperlschaun

Aber es gibt noch viel mehr zu sehen und zu staunen. Die Münchner Stadtkrippe, 1953 vom Münchner Maler und Bildhauer Reinhold Zellner geschaffen, ist nicht nur für Krippenfreunde Anziehungspunkt im Prunkhof des Rathauses. Die altbairische Weihnachtskrippe lebt von der Spannung zwischen orientalisch gekleideten Figuren und Hirten in alpenländischer Tracht. 23 Menschenfiguren und 28 Holztiere bevölkern die Krippenlandschaft. Reinhold Zellner schuf ausdrucksstarke Gesichter, aus Ton modelliert. Aus dem Naturmaterial sind auch die Hände und Beine der Krippenfiguren. Die Tiere der Menagerie sind teilweise aus Holz geschnitzt oder ebenfalls aus Ton geschaffen.

Auf dem Kripperlmarkt in der Neuhauser Straße ist die Oberammergauer Großkrippe der Münchner Krippenfreunde e.V. aufgebaut. Mit seiner Isarkieselkrippe vereint H. J. Weimer Natur und Kunst in einer weihnachtlichen Komposition. Die Krippenfiguren sind original Kieselsteine aus der Isar, die der Fluss in Millionen von Jahren geformt hat. Die Steinkrippe ist ebenfalls am Kripperlmarkt in der Neuhauser Straße ausgestellt.

Der Münchner Krippenweg lädt seit elf Jahren zum Spaziergang ein. Krippenfreunde können bis zum 2. Februar 2012 auf dem Rundweg die Krippen der 16 Münchner Innenstadt-Pfarreien besichtigen.

Weitere Informationen gibt es bei den Münchner Krippenfreunden: www.muenchner-krippenfreunde.de.

Der Christbaum

Die Tiroler Gemeinde Aschau im Zillertal spendete in diesem Jahr den Münchner Christbaum: Die heimische Fichte, etwa 30 Meter hoch und 120 Jahre alt, stand
oberhalb des Dorfzentrums und wurde am 11. November aus Gründen der Sicherheit (Windwurfgefahr) geschlagen. Seit Montag, 14. November, 6 Uhr steht der Baum am Münchner Marienplatz und wurde, geschmückt mit rund 2.500 Lichtern, zum Wahrzeichen des Münchner Christkindlmarktes und beliebten Treffpunkt am Marienplatz.

Seit 1978 kommt die Landeshauptstadt München in den Genuss einer Weihnachtsbaumspende. Die Warteliste der Gemeinden, die sich als Spender anbieten, ist lang. Als Dankeschön für das grüne Geschenk darf sich die Spendergemeinde am Münchner Christkindlmarkt als touristische Destination im Prunkhof des Rathauses präsentieren und Glühwein ausschenken.



Weihnachtsmärkte

Wir haben sie! Die Termine der wichtigsten Weihnachtsmärkte rund um den Globus: