Bergparade einer der Höhepunkte

Dresdner Striezelmarkt glänzt mit herausragender weihnachtlicher Gestaltung

16.12.2011 -
Die größte erzgebirgische Stufenpyramide der Welt, ein tägliches attraktives Bühnenprogramm und die weltbekannten Stollen – das macht den unverwechselbaren Reiz des Dresdner Striezelmarktes aus. In diesem Jahr öffnete er zum 577. Mal auf dem Altmarkt neben der Kreuzkirche seine Pforten.


Benannt ist der Dresdner Striezelmarkt, der 1434 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, nach dem Gebäck Striezel, einem Vorläufer des „Dresdner Stollens“. Zu den besonderen Attraktionen gehört die Striezelmarkt-Pyramide mit 42 verschiedenen Holzfiguren, die sich auf fünf Etagen verteilen. Mit ihren über 14 Metern Höhe ist sie die größte erzgebirgische Stufenpyramide der Welt und wurde in das Guinness Buch der Rekorde eingetragen.

Jung und Alt lassen sich gern vom täglichen Bühnenprogramm begeistern. Während der gesamten Zeit gestalten fast 1000 Amateur- und Profikünstler weihnachtliche Programme. Zu den weiteren Highlights gehören das Pflaumentoffel- und das Pfefferkuchenfest während des ersten Adventswochenende und das Stollenfest am zweiten Adventssonntag. Nach einer traditionellen Stollenprozession mit einem etwa vier Tonnen schweren Riesenstollen vom Residenzschloss durch die barocke Altstadt schnitt ein Bäckermeister den Stollen mit einem 1,60 Meter langen und zwölf Kilo schweren Stollenmesser an. Seinen Ursprung hat dieses Fest anno 1730. Damals gab August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, im Rahmen des „Zeithainer Lustlagers“ ein Fest.

Bergmannsfest und Bergparade

Am Samstag, dem 17. Dezember, findet schließlich das Bergmannsfest mit einer Bergparade statt. In ihren traditionellen Uniformen ziehen Bergmänner und bergmännische Kapellen über den Dresdner Striezelmarkt. Mit ihren Fackeln tauchen sie den Marktplatz zur „blauen Stunde“ in ein besonderes Licht und künden vom nahenden Christfest.

Neben einem der ältesten deutschen Weihnachtsmärkte, dem Striezelmarkt sowie zehn weiterer thematisch unterschiedlichen Weihnachtsmärkten, vielen Ausstellungen und mehreren Dutzend kulturellen Veranstaltungen gibt es in der Landeshauptstadt des Freistaats Sachsen noch viel mehr zu erleben. Eine Weltpremiere feierte „1000 Funkel – Die Funkelstadt“. Auf der sogenannten Cockerwiese zwischen dem Deutschen Hygienemuseum und der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen ist sie auf insgesamt 15.000 Quadratmetern in drei beheizten Zelten und auf einer Freifläche untergebracht.

Bis einschließlich 30. Dezember erwecken täglich dienstags bis sonntags rund 420 Mitarbeiter die Funkelstadt zum Leben. Rund 120 Künstler, Techniker und Organisatoren sind für die mehr als 150 Shows und Aufführungen pro Tag im Einsatz. An mehr als 100 Ständen bieten Händler, Kunsthandwerker und Gastronomen Möglichkeiten zum Einkaufen und Schlemmen.

Der Striezelmarkt dauert bis Heiligabend. Er ist täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet, am Abschlusstag bis 14 Uhr.



Weihnachtsmärkte

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